Kinder der Hoffnung

In Kirgisistan leben und arbeiten sechs Jesuiten – zwei in Bishkek, drei in Dschalalabad und einer in Talas. P. Nicholas Messner SJ wurde im März 2006 zum Bischof in Kirgisistan geweiht.

Kirgisistan: Ein Haus für Kinder mit Behinderungen

Mit zwei Kinderärzten (Spezialisten für behinderte Kinder und Jugendliche) und einer Benediktinerin (Leiterin des Bildungs- und Exerzitienhauses Subiaco in Kremsmünster) reiste P. Herwig Büchele SJ vom 21. 06. bis zum 07. 07. 2007 nach Kirgisistan, um in Bishkek, der Hauptstadt, und in Dschalalabad, der zweitgrößten Stadt im Süden, zwei Projekte für behinderte Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Hier sein Reisebericht:

„Eine Aeroflot-Maschine brachte uns von München über Moskau nach Bishkek. Wir waren voll bepackt mit Medikamenten, Spielsachen und Süßigkeiten. Und – wundersam – wir hatten beim Einchecken in München nichts Zusätzliches zu bezahlen und wurden auch am Flughafen Manas beim Zoll durchgewunken. Das Projekt in Bishkek wird von Frau Alla Kim betreut; sie ist Mitglied der evangelikalen Kirche „Word of Life”.

In Dschalalabad ist es der polnische Jesuitenbruder, Damian Wojciechowski, der sich in rührender Weise der behinderten Menschen annimmt. In Bishkek besuchten wir zwölf Familien. Die behinderten Kinder und Jugendlichen wiesen schwere zerebrale Bewegungsstörungen, aber uch geistige Behinderungen auf. In Dschalalabad suchten wir neunzehn Kinder zu Hause auf, außerdem ein Kinderheim mit hundertzwanzig schwerstbehinderten Kindern (Unterabteilungen mit liegenden und aggressiven Kindern). Das Pflegepersonal ist in liebevoller Betreuung mit einfachsten Mitteln um die Kinder bemüht, es fehlen jedoch Windeln. Wegen der leichten Waschbarkeit werden Plastikeinlagen verwendet, ärztliche Aufgaben werden vom Pflegepersonal übernommen. Im Einsatz sind uralte, rostige große Waschmaschinen, es fehlt praktisch jede medikamentöse und physiotherapeutische Behandlung. Wir hoffen, in Zukunft durch Initiierung einer Physiotherapie, Verbesserung der Ernährung, Anschaffung von Waschmaschinen, Rollatoren, Rollstühle, wie auch durch therapeutisches Reiten und durch Medikamente (Antibiotika, Antiepileptika) ein wenig helfen zu können.

Großartig war für uns die Gastfreundschaft der Mitbrüder – zum einen bei P. Janez in Bishkek, zum anderen bei P. Christoph und Bruder Damian in Dschalalabad; sehr dankbar waren wir auch für die Hilfe der vielen MitarbeiterInnen unserer Mitbrüder. Bischof Nikolaus Messmer betonte in einem Gespräch die Wichtigkeit dieses Engagements für die Kinder und Jugendlichen, die oft vergessen am Rande der Gesellschaft dahinvegetieren.”

Projekt Kinder der Hoffnung

Land:
Kirgisistan

Partner:
Fr. Remigiusz Kalski SJ

Zielgruppe:
Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen

Kontext:
In Kirgisistan erhält der Großteil der Kinder mit Behinderungen kaum bis gar keine Förderung. Armut und schwierige sozio-ökonomische Verhältnisse machen Physiotherapie, Förderung und ihren Bedürfnissen entsprechenden Wohnraum für die meisten unmöglich.

So können Sie helfen:

Ihre Spende hilft, das Zentrum zu erhalten und die Arbeit mit Selbsthilfegruppen, Therapien, Ferienlager für die Kinder,.. zu ermöglichen

Ihre Spende hilft!

MENSCHEN FÜR ANDERE
IBAN: AT94 2011 182253440000
BIC: GIBAATWWXXX
Verwendungszweck: Kinder der Hoffnung, Kirgisistan

Bitte geben Sie das Projekt an, das Sie unterstützen.

Ihre Spende ist gemäß § 4a Abs 2 Z3 lit a bis c EStG steuerlich absetzbar. ZVR-Zahl 530615772 / SO 1345