Mercy in Motion

Mercy in Motion hilft jungen Geflüchteten – unabhängig von Geschlecht, Religion oder ethnischem Hintergrund: Bis 2020 wollen wir weltweit weitere 100.000 Schul- und Ausbildungsplätze für sie schaffen.

Bildung für Flüchtlinge

Mercy in Motion („Barmherzigkeit in Bewegung“) ist eine Kampagne des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) und der Jesuitenmission. Gemeinsam wollen wir helfen, dass weltweit 100.000 weitere Flüchtlingskinder in die Schule gehen können. Der JRS unterhält in 45 Ländern Hilfs- und Bildungsprojekte für Flüchtlinge aller Religionen und Nationalitäten, die Jesuitenmission fördert rund 600 Projekte in mehr als 50 Ländern.

Von Papst Franziskus unterstützt

60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, mehr als die Hälfte von ihnen Kinder und Jugendliche. Seit 35 Jahren setzt sich der JRS in zahlreichen Projekten für sie ein, er begleitet Flüchtlinge aller Religionen und Nationalitäten. Mit dem Segen und der Unterstützung von Papst Franziskus hat der Flüchtlingsdienst am 8. Dezember 2015, zum Jahr der Barmherzigkeit, „Mercy in Motion” gestartet. Der Name der Spendenkampagne heißt übersetzt „Barmherzigkeit in Bewegung”. Wir wollen nicht zulassen, dass Kinder und Jugendliche durch Krieg, Flucht und Vertreibung zu einer verlorenen Generation werden. Denn mehr als 2,6 Millionen syrische Kinder gehen derzeit nicht zur Schule. Weltweit besuchen nur 36 Prozent der Flüchtlingskinder eine weiter­führende Schule und weniger als einem Prozent steht die Möglichkeit zu einer höheren Bildung offen. Aber Bildung ist ein Schlüssel, um den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen, Menschen in verzweifelter Lage Hoffnung zu geben, Frieden zu schaffen und zerstörte Länder wieder aufzubauen. Mit „Mercy in Motion“ wird das Angebot an Bildungsprojekten des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes erweitert. Es reicht von der Grundschule bis zur Online-Universität und schließt auch die Berufs- und Lehrerausbildung mit ein.

Diese Hefte helfen

Über 30 Millionen Kinder und Jugendliche sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Gewalt. Unsere Aktion „Mercy in Motion“ hilft, die so gegensätzlichen Lebensrealitäten von SchülerInnen in Österreich und Kindern auf der Flucht einander anzunähern. Wir haben collegeblocks mit Zeichnungen von Flüchtlingskindern entworfen. Jedes Bild erzählt eine eigene Geschichte. Kinder aus Flüchtlingsprojekten im Nahen Osten und in Afrika haben sie gemalt. Wer diese Blocks kauft, hilft damit Flüchtlingskindern, selbst eine Schule zu besuchen.

Mit der weltweiten Bildungsinitiative hat sich der Jesuiten-Flüchtlingsdienst JRS das Ziel gesetzt, 35 Millionen Dollar zu sammeln, um bis 2020 weitere 100.000 Kinder und Jugendliche in Krisenregionen weltweit in die Schulen zu bringen. Bis jetzt haben wir zusammen etwa 40 Prozent unseres Vorhabens umgesetzt – durch aktuelle geopolitische Entwicklungen und neue Fluchtbewegungen auf der ganzen Welt wird aber der Bedarf an Bildungsangeboten in den kommenden Jahren nicht kleiner. Derzeit befinden sich fast 70 Millionen weltweit auf der Flucht...

Dennoch: Die Anstrengungen sind keine Tropfen auf dem heißen Stein, sondern haben im vergangenen Jahr, das von Papst Franziskus als „Jahr der Barmherzigkeit“ ausgerufen wurde, Zehntausenden weltweit geholfen: Lehrern, Schülern, Familien, Gemeinschaften.

  • Lehrerausbildung: 2016 hat der JRS ein umfassendes Programm entwickelt, das Kinderschutz, Psychologie, zeitgemäße Didaktik und inklusiven Unterricht als Kernelemente vereint. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der ignatianischen Pädagogik und der Vermittlung unserer Werte „Begleitung“, „Anwaltschaft“ und „Versöhnung“. Derzeit werden die Stunden- und Lehrpläne ins Französische und Arabische übersetzt.
  • Prioritäten setzen: Gerade in Afrika haben viele Flüchtlinge trotz regionaler Unterschiede einen ähnlichen Hintergrund. Im Herbst 2016 haben sich JRS-Ausbilder getroffen, um sich auszutauschen und gemeinsame Bildungsziele und -strategien für den ganzen Kontinent zu entwickeln. Dazu zählt ein besonderer Fokus auf Sprach- und Berufsausbildung, um Flüchtlinge in ihre neue Umgebungzu integrieren und ihnen Zugang zu Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
  • Kräfte bündeln: 2016 hat der JRS drei Bildungskoordinatoren eingestellt, um die Projekte in Nahost und Afrika weiterzuentwickeln

Mercy in Motion

Länder:
Simbabwe, Malawi, Kongo, Kenia, Kamerun, Tschad, Nordirak, Libanon, Afghanistan, Sri Lanka, Thailand

Partner:
Jesuit Refugee Service (JRS)

Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, Lehrkräfte

Kontext:

  • Schulen geben Stabilität. Für Kinder, die ihr Elternhaus, ihre Heimat, ihre Freunde verloren haben, sind sie Orte des Friedens und der Sicherheit. Die Bildungsprogramme bieten auch einen gewissen Schutz vor der Rekrutierung als Kindersoldaten, Kinderarbeit oder einer frühen Zwangsverheiratung.
  • Weniger als ein Prozent aller Flüchtlinge hat Zugang zu Hochschulbildung. Der JRS bietet daher in einzelnen Ländern ein Online-Studium an, daneben auch praxisnahe Programme zur beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • Die Lehrer in den Flüchtlingslagern sind meist selbst Flüchtlinge. Oft haben sie keine adäquate Ausbildung. Wir auch wollen auch ihre Fortbildung unterstützen. Denn es braucht gut ausgebildete Lehrkräfte, damit Flüchtlingskinder eine Zukunftschance erhalten.

So können Sie helfen:

  • Der Platz in einem JRS-Bildungsprogramm kostet pro Jahr und Kind rund 100 Euro. Pro Monat sind das 8,33 Euro

Ihre Spende hilft

  • MENSCHEN FÜR ANDERE
  • Verwendungszweck:
  • Mercy in Motion
  • Bank: Erste Bank
  • IBAN: AT94 2011 1822 5344 0000
  • BIC: GIBAATWWXXX

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