Weltjugendtag-ein Fazit

„Weltjugendtag – das ist wie Fußballweltmeisterschaft, nur ohne Fußball und Bier!“; so dachte ich tatsächlich die ersten Stunden hier in Panama. Wehende National-Flaggen, junge Menschen in „Weltjugendtag-Trikots“ und omnipräsente „Wir sind die Jugend des Papstes“-Rufe in den Bussen und Straßen der Stadt. Das ist ja alles recht und schön, aber ist das auch authentisch? Hat das etwas mit Glauben zu tun? Oder ist es einfach „in“ hier zu sein? Tatsächlich habe ich eine ganze  Weile gebraucht, um bei dem unüberschaubar großen Angebot an Katechesen, Vorträgen, Konzerten, Diskussions- und Austauschrunden, spielerischen Aktivitäten, und spirituellem Programm den Durchblick zu bekommen. Im Omar Park z.B., wo das Jugend-Festival sein Zelt aufgeschlagen hat und die Ordensgemeinschaften junge Pilger für einen Geistlichen Beruf zu begeistern suchen, stehen täglich Hunderte junge Erwachsene Schlange, um… zu beichten! Es gibt kleine Zelte, die mit Priestern und Ordensschwestern besetzt sind, und zum Austausch über den Glauben einladen. Auch Muslime, Hindus und andere religiöse Gemeinschaften sind am WJT aktiv vertreten! Ein Highlight sind jedoch unzweifelhaft die täglichen Feiern mit dem Papst. Besonders der Kreuzweg sowie die Vigil, ein Nachtgebet bei Kerzenschein, haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wer sich um die Zukunft unserer Kirche sorgt, dem lege ich einen Besuch beim Weltjugendtag nahe! Es wird hier deutlich: Kirche ist heute plural, kreativ und lebendig wie eh und je!

Sebastian Riedel war als JV ein Jahr in Indien.

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