Was sich im Kosovo verändert hat

Markus Inama SJ hat kürzlich das CONCORDIA Tranzit Sozialzentrum im Kosovo besucht. Auf den ersten Blick scheint Vieles gleich: die Kinder und Familien vor Ort, die Orchesterproben, die Umgebung. Im Hintergrund passieren die ersten Veränderungen – angefangen von neuen Mitarbeiter:innen und neuen Aufgaben.

Ende Juni war ich auf Besuch in Prizren. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel verändert. Auf dem Weg zum Sozialzentrum begegneten wir winkenden Kindern und Familien. Im Schatten auf dem Vorplatz des Sozialzentrums saßen einige Jugendliche und unterhielten sich miteinander. Die Geräte auf dem Spielplatz erfreuten sich großer Beliebtheit. Zwei Burschen spielten Fußball. Das Regal für die Schuhe im Eingangsbereich war gut gefüllt. Am Nachmittag wurden wir zur Probe des Jugendorchesters eingeladen. Die Lehrerinnen halfen den Jugendlichen ihre Instrumente zu stimmen. Das ambitionierte Programm für das nächste Konzert stand auf der Tafel.

Was sich verändert hat, wurde erst auf den zweiten Blick erkennbar. Es gibt einige neue MitarbeiterInnen: Eine Psychologin, die für Gespräche mit Kindern, Jugendlichen und Eltern, die professionelle Hilfe benötigen, zur Verfügung steht. Ein Koch, der das Mittagessen für die Kinder und MitarbeiterInnen zubereitet. Eine Lehrerin, die die Lernhilfe organisiert, und eine Finanzverantwortliche, die sich um eine reibungslose Kommunikation mit dem Wiener Büro kümmert.  Das Zentrum CONCORDIA Tranzit ist ein Anziehungspunkt für die Menschen, die in der Umgebung wohnen, und es werden nötige Schritte für eine nachhaltige Entwicklung des Projekts umgesetzt.

Markus Inama

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