Trauriger Alltag – hoffnungsvolle Ahnung

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Der IS ist vertrieben – der Terror nicht

„Es ist kaum fassbar, wie gelassen und freundlich einem die Menschen auf den Straßen von Damaskus begegnen. Offenbar haben sie gelernt, mit dem Krieg umzugehen. Anders kann man wohl kaum so lange im Ausnahmezustand leben. Das Land atmet auf, nachdem die Terrormiliz IS vertrieben wurde, andere islamistische Terrorgruppen aber sind noch immer da sind. Die Al-Nusra-Front hat ihre Stellung nur wenige Kilometer von der Pfarrei St. Kyrillos aufgebaut, wo ich in Damaskus zu Gast war. Immer wieder hört man Detonationen und Granateneinschläge. Und doch wirken die Menschen ruhig. Es liegt eine hoffnungsvolle Ahnung in der Luft, das Schlimmste vielleicht überstanden zu haben.

Sieben Schulen für Flüchtlingskinder im Libanon

Der JRS hilft unermüdlich und setzt neben der Grundversorgung mit Lebensmitteln vor allem auf Bildung. An den sieben Schulen des JRS im Libanon werden zurzeit etwa 2.700 Flüchtlingskinder unterrichtet. Von der Vorschule bis zur achten Klasse. Eine staatliche Förderung gibt es nicht. In öffentlichen Schulen werden nur etwa 40 Prozent der Flüchtlingskinder aufgenommen. Doch die Schulleiter schätzen die Vorbereitung in den JRS-Schulen. Die Kinder sind hoch motiviert und lassen sich in den libanesischen Klassen gut integrieren.

Die Mehrheit der Katholiken bleibt

Da die Lage in Syrien in manchen Regionen mittlerweile als sicher gilt, machen sich die ersten Flüchtlinge wieder auf den Weg nach Hause. Allein im ersten Halbjahr 2017 sind laut UN-Flüchtlingswerk mehr als 440.000 Syrer, die im eigenen Land auf der Flucht waren, in ihre Heimatorte zurückgegangen. Rund sechs Prozent Christen leben noch im Land. Ein Drittel hat Syrien verlassen. Auch einige aus der Pfarrei St. Kyrillos mit ihren ehemals 15.000 Katholiken. Die Mehrheit aber ist geblieben."

Pfarrer Dr. Ulrich Lindl,
Leiter der Hauptabteilung „Kirchliches Leben“ im Bistum Augsburg
(aufgezeichnet von Romana Kröling)

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