Neue Wege gehen im Lockdown

Jesuit Volunteers-Koordinatorin Nicole Endres (re.) mit Lehrerin Tina Werner vor dem Labenwolf-Gymnasium.

Seit jeher eines unserer Anliegen: junge Menschen zum Engagement für eine gerechtere und nachhaltigere Welt motivieren! Bislang geschah das vor allem durch das internationale Freiwilligenprogramm Jesuit Volunteers oder durch Projekte wie Weltweite Klänge. Doch was tun, wenn der Einsatz in vielen unserer Partnerländer im Globalen Süden nicht mehr zu verantworten ist? Schüler:innen zweier Nürnberger Gymnasien lassen sich in ihrem Einsatz von der Pandemie nicht aufhalten!

„Einsatz für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit ist zu wichtig, um ihn in der Pandemie zu vernachlässigen, viel mehr noch: Er gewinnt an Bedeutung! Es gilt also, neue Wege zu gehen, um die Bildungsarbeit von jesuitenweltweit weiter zu gestalten, etwa durch unsere Schul-AGs JUST for future“, sagt Nicole Endres, Koordinatorin unseres Bildungsteams:

Aktionen planen und umsetzen

In diesem regelmäßigen Format bearbeitet das pädagogische Team von jesuitenweltweit mit  Schüler:innen verschiedener Gymnasien in Nürnberg den oben genannten Themenkomplex. Neben der Auseinandersetzung mit den Folgen des eigenen Konsumverhaltens erarbeiten wir gemeinsam mit den Schüler:innen konkrete Aktionen, die sie umsetzen, um das Schulleben  verantwortungsvoll  mitzugestalten. Punktuell werden auch ausgewählte internationale Partner:innen von jesuitenweltweit mit einbezogen, um die inhaltliche Reflexion um andere Perspektiven zu bereichern. Gerade jetzt, inmitten der aktuellen Herausforderungen, die die Lehrkräfte zu meistern haben, könnten die wichtigen Themen des Globalen Lernens zu kurz kommen.

Treffen hoffentlich bald auch in Präsenzform

In den JUST for future-Arbeitsgemeinschaften möchten wir mit unseren langjährigen Erfahrungen in der Bildungsarbeit und den Perspektiven der interntaionalen Projektarbeit das Schulleben be-reichern. Gleichzeitig bieten die AGs einen Raum, um die Werte von jesuitenweltweit weiterzutragen und junge Menschen in ihrem Engagement für eine gerechtere und nachhaltigere Welt zu fördern. Im laufenden zweiten Schulhalbjahr gingen zunächst Kooperationen mit dem Willstätter-Gymnasium und dem Labenwolf-Gymnasium, beide in Nürnberg, an den Start. Etwa acht bis zehn Schüler:innen beteiligen sich jeweils an den Treffen, die zunächst online stattfinden, und hoffentlich bald in Präsenzform.

Im kommenden Schuljahr wollen wir weitere Schulen für die AG JUST for future gewinnen, um die neu eingeschlagenen Wege mit einer größeren Anzahl an Schüler:innen weiter auszugestalten.

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