Kein Impfstoff und viel Armut

In den Philippinen steigen die aktiven Corona-Fälle, Impfstoff ist keiner vorhanden und die Menschen kämpfen mit Arbeitslosigkeit und Hunger. Die NGO ERDA leistet humanitäre Hilfe und versucht die Bildung der Kinder aufrechtzuerhalten.

Eine Studie über die große Anzahl an Schulabbrechern in den Philippinen, hat seinerzeit den französischen Jesuiten P. Pierre T. Tritz dazu veranlasst sich diesem Problem anzunehmen. Die 1975 gegründete ERDA Fondation für Bildungs- und Entwicklungshilfe arbeitet mit dem Bildungs- und dem Sozialministerium des Landes zusammen, um das Leben von armen Kindern, auf physischer, sozialer und ökonomischer Ebene zu verbessern.

Im Rahmen des Programms „Zurück in die Schule“ und einer Kooperation mit 150 anderen Organisationen, konnte ERDA bisher 800.000 Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg unterstützen.  

Steigende Zahlen bringen Herausforderungen

Jetzt haben die Philippinen wieder mit steigenden COVID Zahlen und Mangel an Impfstoff zu kämpfen. Bisher wurden eine Million Menschen mit einer Impfdosis geimpft, die aus Spenden der WHO und China kamen. Die philippinische Regierung selbst hat noch keine Impfdosen besorgt.  Gleichzeitig stieg zuletzt die Zahl der aktiven Fälle auf 150.000, die die Regierung zu einem strikten Lockdown, ähnlich wie dem ersten, gedrängt haben.

Die von der ERDA unterstützten Gemeinden und Familien stehen vor der großen Herausforderung, ihre Grundbedürfnisse, insbesondere Nahrungsmittelversorgung zu decken. Viele Familienoberhäupter haben ihre Arbeit verloren, auch die Frauen, die ihren Männern helfen, verdienen derzeit wegen der strengen Maßnahmen nichts. Die Mehrheit arbeitet in Gelegenheitsjobs, auf der Straße, im Verkauf, als Fahrer,  Straßenmüllsammler:innen. Viele Kinder und Erwachsene gehen vor lauter Hunger auf die Straße betteln. Die Krankenhäuser und Kliniken, öffentliche und private, sind voll und sie können keine Patienten und mehr aufnehmen, daher sterben viele in der Schlange davor.

Die Krise trifft die Armen

Die Schüler kämpfen weiterhin in einem chaotischen Bildungsmodus. Ihnen zufolge müssen sie geduldig, mutig und positiv sein, in dieser Zeit der Herausforderung, in der sie sich jetzt befinden.

Jene, die in Armut leben, sind weit stärker von der Pandemie betroffen.

Für die armen und ausgegrenzten Menschen und um ihnen weiterhin Hilfe und Unterstützung in dieser Krise anbieten zu können, bittet ERDA um Solidarität und Unterstützung.

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