Frieden braucht Dialog

Dialog statt Gewalt: eine der Klassen im Community College von Yangon.

Nach dem Militärputsch in Myanmar vom 1. Februar schließt sich die Katholische Bischofskonferenz des Landes einem Friedensappell des buddhistischen Klerus an und fordert die neuen Machthaber zum Dialog auf. Umso wichtiger wird in diesen unsicheren Zeiten die Arbeit zivilgesellschaftlicher Einrichtungen wie des Bildungsnetzwerks der Jesuiten.

In einem gemeinsamen „Appell zur Wiederherstellung von Frieden und Versöhnung“ nach dem Militärputsch vom 1. Februar und den wachsenden Gegenprotesten hat sich die Katholische Bischofskonferenz von Myanmar Protestnoten buddhistischer Mönche angeschlossen: In einem Offenen Brief vom 21. Februar fordern die Vertreter der 16 katholischen Diözesen in Myanmar das Militär auf, die Situation zu deeskalieren und zum Dialog zurückzukehren.

„Myanmar kann Geschichte werden“

Zuvor waren bei erneuten Demonstrationen gegen die Militärregierung offenbar zwei Menschen durch Sicherheitskräfte getötet worden. In ihrem Brief fordern die Bischöfe zudem die Freilassung inhaftierter Politiker und Aktivisten: „Myanmar kann Geschichte werden und von der Landkarte getilgt werden, wenn es nicht in der Lage ist, Probleme auf friedliche Weise zu lösen.“

Umso bedeutsamer ist in dieser angespannten Lage die Arbeit zivilgesellschaftlicher Einrichtungen wie des Bildungsnetzwerks der Jesuiten: Landesweit werden „Community Colleges“ zum Sprungbrett für benachteiligte Jugendliche, die ethnischen Minderheiten angehören. Angehörige dieser marginalisierten Bevölkerungsgruppen blicken mit großer Sorge auf die aktuelle Entwicklung.

Nach dem Putsch ist die Unterstützung für die Community Colleges wichtiger ist denn je. 42 Euro kostet es, einem Jugendlichen für einen Monat die Ausbildung in einer der Einrichtungen zu ermöglichen.

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