Die Rohingya sind Gottes eigenes Volk

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Pater Joseph besuchte Dhaka, Cox's Bazar und die Rohingya Camps mit dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), dem stellvertretenden Direktor des Internationalen Flüchtlingsdienstes, Pater Joseph Xavier SJ, und dem Direktor des JRS Südasiens, Pater Stan Fernandes SJ, um Möglichkeiten für Interventionshilfen zu sondieren. Hunderttausende von Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch sind seit August wegen der Gewaltausbrüche im Bundesstaat Rakhine aus ihren Häusern geflohen. Die Geschwindigkeit und das Ausmaß des Zustroms von Flüchtlingen hat zu einer humanitären Notlage geführt. Die Rohingya sind vor Konflikten geflohen, haben schwere Traumata erlitten und müssen nun unter extrem schwierigen Bedingungen leben.

Tausende von Kindern laufen umher und betteln um Essen und Wasser. Männer und Frauen stehen Schlange, um Lebensmittel zu erhalten. Es gibt keine medizinische Einrichtung für schwangere Frauen und die Unterernährung von Kindern ist ein großes Problem. „Abgesehen von Reis und Decken ist nicht viel bei den Menschen angekommen. Sie brauchen jede erdenkliche Hilfe: Nahrung, Unterkunft, Wasser und sanitäre Einrichtungen, psychosoziale Unterstützung, Bildung und Gesundheitsfürsorge. Die Menschen warten geduldig auf Hilfe", berichtete Pater Joseph.

Die Inter-Sectoral Coordination Group schätzt, dass sich derzeit etwa 713.800 Rohingya in Ukhia und Teknaf, zwei Unterbezirken von Cox's Bazar, befinden. Dazu gehören 501.800 Neuankömmlinge und etwa 212.000 Personen, die vor dem 25. August eingetroffen sind und in den beiden größten registrierten Lagern in Kutupalang und Nayapara untergebracht sind. Pater Joseph sagt, dass die Gesamtzahl der Flüchtlinge wahrscheinlich größer ist als berichtet, da es unter denjenigen, die vor dem 25. August eingetroffen sind, eine große Anzahl nicht registrierter Personen gibt. Von den Hunderttausenden, die geflohen sind, sind etwa 36 Prozent Kinder im Alter von vier bis 18 Jahren. Viele von ihnen sind ohne Eltern, auf sich alleine gestellt, um zu überleben und die Traumata zu verarbeiten.

„Sie leben ein Leben, das völlig von der Barmherzigkeit anderer abhängig ist", sagt Pater Joseph. Manche leben im Niemandsland. Sie haben kein Land und viele Identitäten: Rohingyas, Bengalis, Muslime. Wenn sie nicht Myanmaresen, Bangladeschis, Inder, Pakistanis sind, wer sind sie dann? Gottes eigenes Volk!"

JRS sieht in der gegenwärtigen Flüchtlingskrise eine einzigartige Herausforderung. JRS hat bereits eine Partnerschaft mit der Caritas Bangladesch geschlossen, um mit der Nothilfe zu beginnen. Nach der ersten Hilfsphase wird JRS Möglichkeiten für ein langfristiges Engagement mit den Rohingyas ausloten.

„ Chancen sind da, aber die Herausforderungen sind vielfältig", sagte Pater Joseph. Im Vertrauen auf Gott werden wir in der Lage sein, einen Weg zu finden, um die zerstörte Würde und die Hoffnungen der Rohingya wiederherzustellen.

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