Treffpunkt: jesuitenweltweit Amazonien am 11. Oktober

Natur und Lebensraum am Amazonas sind bedroht wie nie zuvor. Foto: Fe y Alegría

Dr. Grünberg ist Ethnologe und Koordinator der Barbados – Symposien zur Befreiung der indigenen Völker, Berater für internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsforschung sowie dzt. Lektor an der Universität Wien. Er hat viele Jahre in Lateinamerika verbracht. Sein Vortrag wird sich mit folgender Frage beschäftigen: „Warum ist Amazonien so wesentlich für die Kirche?“.

Amazonien hat die Möglichkeit neue Formen von Gemeinschaft zu leben, als Kirche und als Menschheitsfamilie mit einer Kulturrevolution der Mission. Der Ort, an dem in der katholischen Missionsgeschichte viel falsch gemacht wurde, und an dem Umdenken stattgefunden hat. Mission hatte vorher nichts Lokales, nichts Amazonisches. Sie war nicht in der Kultur verankert. Jetzt können wir von indigener Religiosität lernen. Die Synode ist der Kernpunkt dieser Erfahrung von Metanoia. Für die Frage, wie Kirchen sein muss, um auf der Seite der Menschen zu sein, auch gegen die Logik des ausbeuterischen Wirtschaftssystems.

Amazonien als „Brennpunkt für Entwicklungen, die die ganze Kirche betreffen“: Der Jesuit Bernd Hagenkord, ehemaliger Leiter der deutschsprachigen Redaktion von „Vatican News“ und jetzt betraut mit der geistlichen Begleitung des „synodalen Weges“, prognostiziert eine erfolgreiche Amazonas-Synode, „wenn wir aufeinander hören und uns die Probleme der Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit durchbuchstabieren lassen“.

Papst Franziskus warnt zum Start der Synode vor der „Gier neuer Kolonialismen“, denn die Zerstörung des Lebensraums Amazonas schreitet voran. Unsere Partner vom Schul-Netzwerk „Fe y Alegría“ halten dagegen.

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