Das war die Lange Nacht der Kirchen

Die Amazonas-Synode

Ganz im Zeichen der Amazonas-Synode haben wir die lange Nacht der Kirchen gefeiert. Unsere Projektpartnerinnen aus dem Amazonasgebiet haben durch ihren spannenden Vortrag eine heiße Diskussion angeregt. Den bitteren Geschmack, den die Berichte der Lateinamerikanerinnen auf den Gesichtern unserer Besucher hinterlassen haben, sind schwer zu übersehen. Umwelt- und Wasserverschmutzung. Abholzung und die Zerstörung der Lebensräume der Ureinwohner sind Probleme gegen die Maria Teresa und Elluz kämpfen. Denn das Gebiet ist für uns alle von großer Bedeutung.

Das Amazonas Gebiet

Die Region ist 7,8 Millionen² groß und umfasst neun südamerikanische Staaten: Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch-Guyana. 20% des frischen (nicht gefroreren) Wassers stammen aus dem Amazonas, der eine enorme Artenvielfalt am Lebewesen beheimatet. Die indigene Bevölkerung ist auch ein Teil des Amazonas. Sowohl in Städten als auch in ruralen Gebieten sind die 3 Millionen Menschen angesiedelt. Sie sprechen 240 Sprachen und teilen sich in 385 Gruppen auf.

Fe y Alegria

Um ihr Recht auf Muttersprache und Lebensraum zu wahren, gibt es die Fe y Alegria Schulen, die vor allem in ländlichen Räumen tätig sind.  „Aber wie genau hilft ihr Projekt dem Amazonas jetzt?“, fragt ein Gast am Ende. „Durch Bildung und Formung der Jugend“, erklären Maria Teresa und Elluz. Denn das Schulnetzwerk Fe y Alegria versucht den SchülerInnen Umweltbewusstsein und Wertschöpfung gegenüber der Natur, den Pflanzen und Tieren zu vermitteln, sodass sie später einmal nicht die ressourcenabbauenden Firmen, die die indigene Bevölerung oft verdrängen, unterstützen, sondern einen anderen Weg gehen. Durch interkulturellen und bilingualen Unterricht in indigener Sprache sollen sie den Bezug zu ihren Wurzeln nicht verlieren, um später im Namen der Natur zu handeln. Damit die indigenen Sprachen, die eigentilch immer mündlich überliefert wurden, nicht in Vergessenheit geraten, werden sie nun niedergeschrieben. So ensteht auch bilinguales Unterichtsamterial. Die Jugend soll so die positiven Aspekt der Indigentität kennenlernen und wiedererlangen, damit sie ihn nicht wie die ältere Generation verliert. Nur so kann auch das Bewusstsein verändert werden, sodass das primäer Ziel nicht ist für einen der großen Konzerne zu arbeiten, sondern in Einklang mit der Natur zu leben. Auch die Menschen hier sollen darüber nachdenken, durch welche Maßnahmen sie einen Beitrag für die Natur leisten können. Denn auch Probleme und Dinge, die weit weg erscheinen, betreffen uns. Nicht umsonst sagen die beiden Amazonerinnen: „Das Amazonasgebiet ist die Lunge der Welt“, während sie uns dazu einladen, Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

Benefizkonzert

Mit dem Vortrag geht der Abend nicht zu Ende. Denn die lange Nacht der Kirchen steht erst an ihrem Anfang. So sind auch schon die Bänke der Kirche gut gefüllt, ehe die Musiker nach einer kurzen Vorstellungsrunde ihre ersten Töne erklingen lassen. Pasticcio für Leopold Mozart anlässlich seines 300. Geburtstages. Ein Benefizkonzert zu Gunsten von FE Y ALEGRIA PANAMAZONAS mit dem Motto: Amazoniens nachhaltiges Leben fördern.“  Immer wieder kommen und gehen Menschen und die Halle belibt gleichmäßig voll. Die Besucher lauschen mit Begeisterung und blättern in den Broschüren, die wir hitnerlegt haben."Jetzt war ich so lange im Stephansdom, dass ich dieses tolle Konzert verpasst habe", sagt eine Dame, die die kleine Unterbrechung für das Ende hält.  Es wird geklatscht und es erfolgt ein kleiner Publikumswechsel. Neue Gesichter erscheinen andere brechen zu ihre nächsten Station auf bis das Konzert schließlich mit 2 Violinen und einem Violincello und einem von Leopold Mozarts Stücken beendet wird. Danke für das zahlreiche Erscheinen und für die Unterstützung für den Amazonas möchten wir an dieser Stellen sagen.

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