Corona Updates

Weltweit wurden Maßnahmen eingeführt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Von unseren Projektpartnern bekommen wir Updates, wie sie mit der Situation umgehen und die Menschen trotzdem unterstützen können, besonders jene, die von der Situation stark betroffen sind.

Uganda

Seit Ende März sind auch die ersten offiziellen Fälle in Uganda bestätigt.  Schon zuvor wurden alle Schulen geschlossen und Zusammenkünfte verboten. Die Situation im Land ist aber generell schwierig, sowohl aus ökonomischer Sicht als auch aus gesundheitlicher. Der gesamte öffentlichen Verkehr und die Fortbewegung mit Privatfahrezugen ist dort nicht gestattet. Der JRS hat alle Aktivitäten in Adjumani stillgelegt und sein Personal nach Kampala gebracht. Die Trainigszentren sind auch dort geschlossen. Unter strengen Richtlinien wird aber dennoch allgemeine Unterstützung und psychologische Betreuung angeboten. Viele Mitarbeiter können nicht mehr in die Arbeit kommen und die Fortbewegungsverbote. Ausschließlich gehen ist erlaubt. Die Regierung hat Essensausgaben gestartet. Es ist noch unklar ob diese ausschließlich für die bedürftige nationale Bevölkerung bereitsteht oder auch für Flüchtlinge. Es kommen keine Flüchtlinge mehr in die Flüchtlingscamp am Westnil. Camps und Transitzentren werden geräumt, sodass in Uganda einige Menschen erwartet werden.

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Südsudan

Die meisten Aktivitäten und Pläne mussten in Wau aufgrund der Maßnahmen über Board geworfen werden. In der Loyola Schule gibt es trotzdem genug Arbeit. Sie bereiten Materialien für die Schüler vor, damit diese weiterlernen können. Letzte Woche gab es erstmal Regenfälle in der Trockenzeit. Das Wetter war so trocken und staubig, dass die Regenfälle im richten Moment kamen. Bisher wurde keine Cronavirusfälle dort gemeldet. (Stand 7.April)

Jesuiten-Flüchtlingsdienst

Die meisten Trainings- und Bildungszentren sind geschlossen. UNHCR ist dabei die Grundbedürfnisse zu sichern und Aktivitäten zu koordinieren. Corona hat die Flüchtlingscamps noch nicht erreicht. Die meisten afrikanischen Ländern haben internationale Reisen verboten, bevor über die ersten Fälle in Afrika berichtet wurde. Alle regionalen und nationalen Büros sind geschlossen. Die Arbeit geht online weiter.  

In Kakuma, Kenia, gibt es weiterhin Zuflucht für Frauen und Kinder sowie Notfallsberatung. In Bangkok stellt man Notfallsfonds zur Verfügung für Nahrungsmittel und Miete. In Dzaleka, Malawi wurden die Schulen geschlossen aber das Ernährungsprogramm geht für die 4.000 Schüler, die sonst kommen, weiter. Global arbeitet der JRS mit dem Xavier Netzwerk zusammen, um regionale und lokale Einschätzungen der Auswirkungen von Covid-19 treffen zu können.

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