Paraguay: Die Kraft der Musik
Cateura heißt die größte Müllhalde Paraguays in Asunción, der Hauptstadt des Landes. Rund 5.000 Familien wohnen hier in aus Müllresten zusammengebauten Baracken. Sie leben vom Dreck anderer, durchsuchen den stinkenden Abfall nach Glas, Aluminium, Plastik und anderem Recyclingmaterial, das sich für ein wenig Geld an Schrotthändler verkaufen lässt. So oder so ähnlich schaut der Alltag vieler Menschen in den ärmlichen Gegenden Paraguays aus. Kinder und Jugendlich haben keine gute Aussichten für die Zukunft; Kriminalität und Gewalt gehört bei ihnen zur Tagesordnung. Die Regierung unternimmt dagegen nur wenig. Oft wagt es nicht einmal die Polizei die Slums zu betreten!
Musik eint und gibt Perspektive
„Als ich das erste Mal hierher kam und die Menschen auf der Müllhalde leben sah, war ich tief betroffen“, berichtet Luis Szarán. „Ich beobachtete eine Frau, die im Arm ein neugeborenes Baby hielt und mit der anderen Hand Müll sammelte, und wusste, hier muss etwas geschehen.“ Also hat er – ein international renommierter Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler – Initiative ergriffen, um gegen die bedauernswerte Lage in Paraguay vorzugehen. Sein 2002 ins Leben gerufene Projekt SONIDOS DE LA TIERRE (dt. „Klänge der Erde“) will junge Leute animieren sich für Musik zu begeistern und selbst Musikinstrumente zu erlernen. Der Dirigent organisierte Instrumente für die Kinder und stellte einen Lehrer an. Die Eltern managten den Bau der Schule und organisierten Spendengelder. Ein Neustart für das ganze Dorf! Die Kinder waren nun stolze Instrumentenbesitzer, sie hatten eine Aufgabe und ein Ziel vor Augen. Das beständige Üben wurde zu einem inneren Ansporn. Aus den ursprünglich 17 ausgewählten Dörfern sind mittlerweile über 120 geworden. Insgesamt lernen nun 8000 Kinder bei Sonidos. Die talentiertesten dieser Schüler gehen im Zuge des Projekts „WELTWEITE KLÄNGE“ in Zusammenarbeit mit der Jesuitenmission Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auf Konzertreise. Viele Städte dieser Länder werden sie besuchen und mit ihrer Musik begeistern. So sollen mehr Menschen von den herausragenden Leistungen Luis Szaráns und seiner Meisterschüler erfahren.
Musik eint und gibt Perspektive
„Als ich das erste Mal hierher kam und die Menschen auf der Müllhalde leben sah, war ich tief betroffen“, berichtet Luis Szarán. „Ich beobachtete eine Frau, die im Arm ein neugeborenes Baby hielt und mit der anderen Hand Müll sammelte, und wusste, hier muss etwas geschehen.“ Also hat er – ein international renommierter Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler – Initiative ergriffen, um gegen die bedauernswerte Lage in Paraguay vorzugehen. Sein 2002 ins Leben gerufene Projekt SONIDOS DE LA TIERRE (dt. „Klänge der Erde“) will junge Leute animieren sich für Musik zu begeistern und selbst Musikinstrumente zu erlernen. Der Dirigent organisierte Instrumente für die Kinder und stellte einen Lehrer an. Die Eltern managten den Bau der Schule und organisierten Spendengelder. Ein Neustart für das ganze Dorf! Die Kinder waren nun stolze Instrumentenbesitzer, sie hatten eine Aufgabe und ein Ziel vor Augen. Das beständige Üben wurde zu einem inneren Ansporn. Aus den ursprünglich 17 ausgewählten Dörfern sind mittlerweile über 120 geworden. Insgesamt lernen nun 8000 Kinder bei Sonidos. Die talentiertesten dieser Schüler gehen im Zuge des Projekts „WELTWEITE KLÄNGE“ in Zusammenarbeit mit der Jesuitenmission Deutschlands, Österreichs und der Schweiz auf Konzertreise. Viele Städte dieser Länder werden sie besuchen und mit ihrer Musik begeistern. So sollen mehr Menschen von den herausragenden Leistungen Luis Szaráns und seiner Meisterschüler erfahren.
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