Sturzfluten in der Provinz Parwan

Starke Regenfälle führten am 27. August zu Sturzfluten in Afghanistan. Nach Angaben des dortigen Ministeriums für Katastrophenmanagement sind mehr als 500 Familien (3.500 Personen) in Nordafghanistan betroffen. In dieser Woche wurden rund 160 Tote verzeichnet. Rettungskräfte suchen in den Trümmern weiter nach vermissten Personen.

Die Verwüstungen, die durch die Sturzfluten verursacht wurden, haben das Elend der Bevölkerung weiter vergrößert. Ein Land, das ohnehin mit anhaltenden Konflikten, der Coronavirus-Pandemie und einem überlasteten Gesundheitssystem zu kämpfen hat.  Am stärksten betroffen ist Charikar, die Hauptstadt der Provinz Parwan, die am Fuße des Hindukusch, im Norden Afghanistans liegt.

Bashria Sarwari, die JRS-Kabul-Programmkoordinatorin, kommt aus der Provinz Parwan. Ihre Heimatstadt und das betroffene Gebiet zu besuchen, war herzzerreißend. Sie sagt folgendes:
„Am stärksten betroffen sind Kinder und Frauen. Die Menschen suchen immer noch nach ihren Liebsten und einige haben die Hoffnung verloren. Die Menschen haben keine Unterkunft, kein Essen oder Kleidung." Ihr zufolge werden immer noch viele Kinder und Frauen vermisst.  Die Familien suchen verzweifelt nach ihnen.

Samir, ein kleiner Junge, den sie getroffen hat, sagt: “Ich bin über die Wand geklettert und in das Haus meines Nachbarn gesprungen. Meine Eltern gaben meine anderen Geschwister an mich weiter. Aber beide wurden zusammen mit meiner Schwester vom Hochwasser mitgerissen. Meine Schwester wird immer noch vermisst. Die Leichen meiner Eltern wurden gefunden.“

Die Situation ist tragisch, das Elend der Menschen groß. Wir bitten Sie herzlich um Ihre Unterstützung.

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