„Große Bürde für Bangladesch“

Im Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ in Wien spricht der katholische Erzbischof von Chittagong, Moses M. Costa über die Probleme der Flüchtlingskrise um die Vertreibung der Rohingya aus Myanmar.  Viele von den Vertriebenen wollten nicht nach Myanmar zurück, weil sie sich dort nicht sicher fühlen. Bangladesch aber könne sie nicht alle aufnehmen, erklärte Costa, denn in Bangladesch leben schon sehr viele Menschen.

Die Rohingya seien staatenlos, und „als sie kamen, hatten sie nichts“, zeigte der Erzbischof Verständnis für die Not der Geflüchteten. „Wenn jemand in Schwierigkeiten ist, müssen wir helfen, das ist aus menschlicher Sicht klar.“ Bangladesch habe Verantwortung übernommen und die Vertriebenen aufgenommen.

Die aus Myanmar vertriebene muslimische Minderheit beginnt sich nun in Bangladesch außerhalb der Flüchtlingscamps anzusiedeln – Dadurch kommen auch teils christliche und selbst bitterarme Indigene der Region unter Druck. Costa setzt darauf, dass die Krise um die Rohingya in Myanmar auf internationaler Ebene gelöst wird. „Ich weiß nicht, wie man das macht. Aber eines weiß ich: Für uns ist die Situation eine Herausforderung, eine große Bürde.“

Der Konflikt zwischen der muslimischen Minderheit der Rohingya und der buddhistischen Mehrheit in Myanmar schwelt seit Jahrzehnten. Die Regierung räumt den Rohingya keine Bürgerrechte ein. Als Rohingya-Rebellen Ende August 2017 Polizei- und Militärposten angriffen, entflammte der Konflikt erneut.

Das ganze Interview mit „Kathpress“: Erzbischof: Krise um Rohingya „große Bürde für Bangladesch“

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