Amazonien – zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen

Besorgniserregende ökologische und soziale Entwicklungen im Amazonasgebiet sind zuletzt verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gelangt – durch die verheerenden Brände und die Amazoniensynode im Oktober. Globale wirtschaftliche und politische Interessen forcieren die Zerstörung.  Die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. Doch die Indigenen leisten mutigen Widerstand und haben uns Rat zu bieten.  An diesem Abend werden die Entwicklungen im Amazonasgebiet sowohl in Bezug auf die Klimakrise als auch auf die Lebenswelt Indigener beleuchtet. Expert*innen geben Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort.

Referierende
Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.
Dr.in Adriana Montanaro, unabhängige empirische Forscherin, forscht zu Kraftwerksprojekten, der Wahrung indigener Interessen und der Medienarbeit im und zum brasilianischen Amazonasgebiet.
Prof. Dr. Ursula Prutsch, Amerika-Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität München, befasst sich u.a. mit der brasilianischen Amazonienpolitik, speziell unter Jair Bolsonaro
Erwin Kräutler, langjähriger Bischof von Xingu (Brasilien), für den Einsatz für Umweltschutz und die Rechte der Indios wiederholt mit dem Tod bedroht, ausgezeichnet u.a. mit dem Alternativen Nobelpreis, wesentlich beteiligt an der Amazoniensynode 2019

Zoom

Sie erreichen die Online-Übertragung hier:
https://kardinal-koenig-haus.zoom.us/j/91604112171?pwd=ZjhoamJrVDVRbkhlUU1iNHo3VHVJdz09
Webinar-ID: 916 0411 2171
Kenncode: 862295

Start: 19:00 Uhr 

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