Neue Klinik in Burundi
Bujumbura: Vor kurzem wurde in Burundi eine Klinik des „Service Yezu Mwiza" (SYM) eröffnet. Diese Klinik steht im Dienst an den Armen, denen damit ein neuer Zugang zu medizinischer Versorgung eröffnet wird.
Die Jesuiten in Burundi führen im Rahmen des SYM unter anderem ihre Programme zur Pflege von Aidskranken und Vorbeugung gegen HIV durch. Seit Anfang des Jahres ist das SYM-Programm auch offiziell für die Verteilung von antiretroviralen Medikamenten zuständig. „Wir danken Gott für diesen Erfolg, denn er erlaubt es den Menschen, derer wir uns annehmen und bei denen es sich vorwiegend um sehr Arme handelt, Geld zu sparen, das sie für Transportmittel und den Anfahrtsweg zu anderen Einrichtungen und Krankenhäusern ausgeben mussten", so der Leiter des SYM-Programms, P. Desiré Yamurenmye SJ. „Da unsere Strategie darin besteht, dass wir zu den Menschen gehen und sie in den Pfarreien und umliegenden Krankenstationen besuchen, werden unser Ärzte dort die notwendigen Medikamente verteilen können. Dies war seit jeher unsere Politik und diejenigen, die davon profitieren werden sehr zufrieden sein". Die Menschen sollen von der neuen Einrichtung umfassend betreut werden: neben medizinischer und psychologischer Betreuung werden auch Ernährungsprogramme, Mikro-Kredite und Nachhilfestunden für Kinder angeboten.
(Agentur Fides, 23.06.2010)